Pneumatik ohne Dämpfer

Das InnoMotix® System 

 

Die Einsatzgebiete von pneumatischen Antrieben waren in der Vergangenheit sehr begrenzt: Geringe Genauigkeit, hohe Lärmbelastung und vor allem starke Erschütterungen limitierten die Möglichkeiten erheblich.

So war beispielsweise das Handling empfindlicher Güter bisher nur bedingt möglich.

Das InnoMotix® System bleibt der elektropneumatischen Steuerung treu, wartet jedoch mit einer entscheidenden Veränderung auf. Das Steuerungssystem ermöglicht einen stoßfreien und hochdynamischen Bewegungsablauf, da der Zylinderkolben mittels Gegenluft weich abgebremst wird.

Bremsvorrichtungen wie Öldruckstoßdämpfer oder im Zylinder integrierte Endlagendämpfungen sind nicht erforderlich.

Das InnoMotix® System besteht aus der Steuerelektronik und zwei Komplettventilen, die in drei Größen erhältlich sind (G1/8, G1/4 und G1/2).

Die Steuerelektronik gibt es in den Varianten für den Schaltschrank und in IP67-Ausführung.


innomotix-grafik

 

 

Das Diagramm zeigt die Annäherung der hochdynamischen Zylindersteuerung an die Endlage im Vergleich zu einem herkömmlichen 5/2 Wegeventil.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Ventil mit integrierter Endlagendämpfung des pneumatischen Zylinders kommt das InnoMotix® System ohne interne und externe Dämpfung der Endlage aus.

Der ruck- und stoßfreie sowie schnellere Bewegungsablauf des elektropneumatischen InnoMotix® Systems lässt sich auf der Grafik erkennen.
Die InnoMotix® Steuerungseinheit regelt zeitbasiert die Beschleunigungs- und Bremsphasen des pneumatischen Zylinders.

Um den optimalen Bremsdruck für eine ruck- und stoßfreie Bewegung zu realisieren, werden mittels spezieller Regel-Algorithmen die Stellungen der pneumatischen Ventile auf der Abluftseite geschaltet.

Je nach benötigter Bremsintensität kann eine Kombination aus Abluftdrosselung und Gegenspritzung gesteuert werden.

Zugunsten der Lebensdauer wird bewusst auf ein getaktetes Servoventil verzichtet.

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